Sinnvolle Hilfen in Zeiten von Corona

Heute leite ich Euch zwei interessante Dokumente weiter, die der Reservistenverband der Bundeswehr seinen Mitgliedern zur Verfügung stellt.

Die Bundeswehr hat sich im digitalen Zeitalter auf ein profanes, aber wirksames Mittel besonnen: Die Taschenkarte. Nun gibt es auch eine für die CORONA-Krise und ich möchte Sie bitten: Drucken Sie diese Taschenkarte aus, verschenken sie diese an Waidgenossinnen und Waidgenossen, an Nachbarn und an jeden, von dem Sie denken, dass er sie zu schätzen weiß.

Taschenkarte COVID19

Hinweis: Alle 4 Seiten auf ein DIN-A4 Blatt drucken und zuerst in Längsrichtung falten.


Alle sagen: “Einen Mundschutz braucht keiner.” Aber das kann morgen schon ganz anders aussehen. Die Stadt Jena hat es vorgemacht und vorbereitet zu sein ist noch nie ein Fehler gewesen. Den in der Anleitung gezeigten Mundschutz kann man noch besser machen indem man einen Aktivkohlefilter integriert. Im Baumarkt gibt es Filtermatten (ca. 3mm dick) für Dunstabzugshauben. Wenn man eine kleine Tasche für ein Stück dieser Filtermatte einnäht hat man eine Maske mit Aktivkohlefilter den man jederzeit wechseln kann.

Mund-Nasen-Schutz – Nähanleitung 2020 Feuerwehr Essen

Wichtig: Personen, die eine solche Maske tragen möchten, sollten unbedingt folgende Regeln berücksichtigen:

  • Die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.infektionsschutz.de) sind weiterhin einzuhalten.
  • Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
  • Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Seife gewaschen werden.
  • Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und gegebenenfalls ausgetauscht werden.
  • Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).
  • Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel oder ähnlichem luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Nach mehreren Wäschen kann die Festigkeit und damit die Funktionalität nachlassen!

Jagdunfall in Niedersachsen

Wie die dpa meldet, ereignete sich in der Gemeinde Marklohe am vergangenen Sonntag ein folgenschwerer Jagdunfall. Ein Jäger hat einen Kollegen während der Jagd mit einem Schuss getroffen und dadurch getötet. Die genauen Umstände sind noch unveröffentlicht. Offenbar haben sich zwei Jäger nicht gegenseitig darüber informiert, dass sie beide im Revier sind und wo sie sich aufhalten.

Hier sind gleich zwei folgenschwere Fehler gemacht worden:

  1. Fehlende Absprache von Jägern im Revier
  2. Fehlende Ansprache des “Wildes”

So etwas muss nicht passieren. Liebe Waidgenossen. Sprecht euch IMMER ab und schießt NICHT, wenn ihr euch nicht 100% sicher seit auf was ihr schießt, wie das Stück steht und welches Geschlecht es hat!

Das Coronavirus hat auch Auswirkungen auf die Tierwelt

Das Coronavirus SARS CoV 2 hat offenbar auch direkte Auswirkungen auf (mehr oder weniger) wild lebende Tiere.

Das man Wild sehr gut an den Menschen gewöhnen kann ist nichts Neues. Im japanischen Nara Park, auf der Insel Honshū, leben rund 1200 Hirsche die regelmäßig von Touristen mit sogenannten Hirsch-Crackern gefüttert werden. Um die Touristen nicht zu gefährden werden die Stangen jeweils im Oktober in einer bizarren Zeremonie beschnitten.

Zu Zeiten der Bedrohung durch das Corona Virus bleiben die Touristen nun aus. Die an den Menschen gewöhnten Hirsche ziehen jetzt in die Stadt:

Es bleibt abzuwarten, wie lange die Einwohner das lustig und “süß” finden…

Entzug waffenrechtlicher Erlaubnis

Berlin: (hib/STO) “Persönliche Eignung nach Paragraf 6 des Waffengesetzes wirksam gewährleisten” lautet der Titel eines Antrags der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/17520), der am Donnerstag erstmals auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht. Danach soll die Bundesregierung Gesetzesregelungen vorlegen, die “gewährleisten, dass eine erteilte waffenrechtliche Erlaubnis zuverlässig entzogen wird, wenn die persönliche Eignung oder Zuverlässigkeit nicht mehr gegeben ist”. Auch soll durch diese Regelungen nach dem Willen der Fraktion “die nach dem Waffengesetz bereits vorgeschriebene Überprüfung im Hinblick auf die persönliche Eignung in psychologischer Hinsicht” verbessert werden.

In dem Antrag schreiben die Abgeordneten, dass sich die Bundesregierung infolge des rechtsterroristischen Anschlags von Hanau zurecht erneut mit dem Waffenrecht und dabei insbesondere mit der Frage befasse, “ob der konkrete Fall eine Lücke der bisherigen Regelungen offenbart, zumal der mutmaßliche Täter im Zeitpunkt der Tat nach bisherigem Kenntnisstand legal im Besitz von halbautomatischen Schusswaffen und entsprechender Munition war”. Wie sie in der Begründung ausführen, soll der mutmaßliche Täter von Hanau im Jahr vor seiner Tat im Hinblick auf seine waffenrechtliche Zuverlässigkeit behördlich überprüft worden sein.

Erleichterungen für “Nachtjagd” gefordert

Berlin: (hib/STO) Das “Montageverbot für Infrarotbeleuchtungen für Jagdscheininhaber” soll nach dem Willen der FDP-Fraktion aufgehoben werden. Dies geht aus einem Antrag der Fraktion (19/17518) hervor, in dem die Bundesregierung zur Schaffung einer entsprechenden Regelung aufgefordert werden. Danach soll die Regelung zugleich sicherstellen, “dass Nachtzielgeräte mit in die Privilegierung der Nachtsichtvor- und -aufsätze aufgenommen werden”.

In der Vorlage schreiben die Abgeordneten, dass die Bundesregierung mit der Liberalisierung beim Einsatz von Nachtsichtvor- und aufsätzen für die Jagd beabsichtige, “einer möglichen Ausbreitung der afrikanischen Schweinepest in Deutschland vorzugreifen und die Nachtjagd auf Schwarzwild deutlich zu erleichtern”. Diese Öffnung des Waffengesetzes für moderne Jagdtechnik sei zu begrüßen. Hierbei seien jedoch lediglich “Nachtsichtzusatzgeräte zugelassen worden, die eine im Vergleich zu Nachtzielgeräten, die Zielfernrohr und Nachtsichttechnik in einem Gerät bieten, deutlich schlechtere Handhabbarkeit und eine unpräzisere Zielführung aufweisen”.

Weiter führt die Fraktion aus, dass auch Infrarotaufheller als Hilfsmittel zur Jagd zugelassen werden müssten, um eine sichere und waidgerechte Nachtjagd zu ermöglichen. Das “nicht länger zeitgemäße” Montageverbot zwinge Jäger, Infrarotleuchten während der Jagd in der Hand zu halten oder diese am Hochstand zu montieren, was keiner sachgerechten Handhabung entspreche.

In dem Antrag, der am Donnerstag erstmals auf der Tagesordnung des Bundestagsplenums steht, fordert die Fraktion zudem, die “bisherige Privilegierung von Spielzeugen mit einem Mündungsenergiewert bis 0,5 Joule” wiederherzustellen. Das Dritte Waffenrechtsänderungsgesetz führe dazu, “dass sogenannte Airsoft-Spielzeuge, bei denen es sich nach der bisherigen Rechtslage um Spielzeuge handelt, zukünftig erheblich eingeschränkt werden”, heißt es in der Vorlage. Hiervon seien “alle Spielzeuge betroffen, die eine Mündungsenergie von unter 0,5 Joule aufweisen”. Von diesen Spielzeugen gehe aber “keine relevante Gesundheitsgefahr aus”.

Erinnerung: Samstag ist Hegeringversammlung

am kommenden Samstag, den 7. März, ist unsere Hegeschau und Jahreshauptversammlung. Hier noch einmal die Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Berichte und Strecke zum Jagdjahr 2019/20
  4. Bericht des Kreisjägermeister und der Jägerschaft Lüneburg
  5. Vorstellung Abschusslisten Online durch den Landkreis.
  6. Kassenbericht und Bericht des Kassenprüfers
  7. Entlastung des Kassenwarts und Vorstand
  8. Neuwahl eines Kassenprüfers
  9. Bericht der Obleute
  10. Besprechung der Trophäen
  11. Anträge
  12. Verschiedenes

Ich hoffe, dass der Saal des Gasthauses Lindenhof in Neuhaus ab 11 Uhr bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Ab 10 Uhr ist die Hegeschau geöffnet. Es wird gebeten die Trophäen schon am Vorabend zwischen 18 und 19 Uhr anzuliefern.

Leider kann ich selbst nicht dabei sein, da ich Referent auf einem Cyber-Security Seminar sein werde. Ich bitte um Verständnis für meine Abwesenheit.

Grüße
Florian Schäfer

China meldet Erfolge bei der Entwicklung eines ASP Impfstoffes

Bloomberg news meldet in einem Artikel vom 2. März, dass in China ein Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest im Laborversuch erfolgreich getestet wurde. Das Harbin Veterinary Research Institute ist die erste Adresse für die Erforschung von Tierkrankheiten in China. Dort wird schon lange an der ASP geforscht.

Ein Sprecher des Instituts gibt an, dass die erfolgreich getestete Substanz derzeit der vielversprechendste Ansatz für einen Impfstoff ist. Gleichzeitig wird aber eingeräumt, dass der Zeitpunkt für einen Produktionsstart noch nicht absehbar ist. Jeder Impfstoff muss zuerst durch ein langwieriges Zulassungsverfahren bevor er vertrieben werden darf.

Für die Wildschweinpopulation dürfte eine Impfung schwierig bis unmöglich sein (siehe unseren Beitrag vom 15. November 2018).

Der Artikel bei Bloomberg news erwähnt auch, dass amerikanische Forschungen noch Jahre von einem effektiven Impfstoff entfernt sind.

akademie.vet: Kostenloses Online Seminar zur ASP

Die Akademie.vet bietet am 24. März 2020 in der Zeit von 19:30 – 21:00 Uhr ein live-online Seminar zum Thema “Die Afrikanische Schweinepest – Gerüstet für den Ernstfall!” an. Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos. Finanziert wird es mit Hilfe unserer Landesjägerschaft Niedersachsen e. V., dem Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.V. und der GESEVO GmbH.

Zielgruppe sind wir Jäger und die Landwirte. Da die Teilnehmerzahl in der Live-Session begrenzt sind melden Sie sich bitte schnell >> hier << an. Im Nachgang wird es die Möglichkeit geben eine Aufzeichnung des Webinars anzuschauen. Fragen sind natürlich nur während der Live Übertragung möglich.

Die Akademie.vet gehört zur George & Oslage Verkag und Medien GmbH. Die dort angebotenen Seminare richten sich in erster Linie an Amtsärzte, Tierärzte und tierärztliche Fachangestellte aber auch an Landwirte, Tierhalter und (wie in diesem Fall) an uns Jäger.

Termine 2020 für das Hegeringschießen

An folgenden Terminen bietet der Hegering Neuhaus Trainingsmöglichkeiten auf dem Schießstand Püttelkow an:

18. April 2020 11:00h – 13:00h
15. August 2020 13:00h – 15:00h

Der Schießstand ist hier zu finden.

Der Wolf – so gehen unsere Nachbarn mit kranken Tieren um

In der Nacht auf Dienstag ist im Kanton Thurgau ein kranker Wolf geschossen worden.

Durch das Fürstenland im Osten der Schweiz streifte seit einiger Zeit ein Wolf, der offenbar krank war. Der Aktionsradius des Wolfes wurde immer kleiner und auf Fotos von Wildkameras konnte man sehen, dass der Wolf am hinteren Körperteil kaum noch Haare hatte. Trotzdem sich die Geister (wie in Deutschland) schieden hat das St.Galler Amt für Natur, Jagd und Fischerei am Montag entschieden, dass der Wolf erlegt werden kann. Da der Wolf immer wieder um selben Hof zurückkehrte hatten die Jäger relativ leichtes Spiel. Der Wolf ist erlegt und wird derzeit untersucht.


Bericht: TVO vom 18.2.2019